Formel Renault: Doppelsitzer

Zu meinem Geburtstag habe ich eine Fahrt im Doppelsitzer eines Formel-Autos geschenkt bekommen. Der erste mögliche Termin war heute.

Ich hatte schon einmal Glück dass das Wetter, besser als angekündigt, mitgespielt hat.

Als wir am Hockenheimring (Mercedes-Tribüne) angekommen waren, ging alles sehr schnell. Zuerst die Anmeldung, dann schnell in einen schönen schwarzen Rennanzug. Hier hat man auch die Handschuhe, die Sturmhaube und den Helm bekommen. Dann rüber zum Zelt für den Doppelsitzer. Als ich rüber ging hat mir die Boxencrew schon gewunken, das ich jetzt dran bin. Also gleich rein in den hinteren Sitz. Ich wurde angeschnallt, da ich überhaupt keine Sicht für den Gürtel hatte, aufgrund des Helms. Die Beine konnte man auch nicht ausstrecken, sondern sie mußten hinter dem Fahrer angewinkelt werden.

Als ich festgezurt war, ging es auch sofort los. Die Beschleunigung war schon nicht schlecht. 🙂 Dann ging es gleich in eine Spitzkehre, 130 Meter vorher ging der Fahrer voll in die Eisen, das ist eine geile Verzögerung, man wird voll in die Gurte gepresst. Nach der Kurve ist er direkt voll aufs Gas gestiegen UND hat sich gleich einmal gedreht. Die Reifen hatten durch den Boxenstopp so sehr abgekühlt, das der Grip nicht mehr voll gegeben war. Nachdem wir wieder in die richtige Richtung unterwegs waren ging es in eine lange Linkskurve. Hier hat das Rennauto über die Reifen gedriftet. Dann ging es in eine schmale Straße mit Reifen am Rand. Hier habe ich es mit der Angst zu tun bekommen. Wenn man da abfliegt, weiß ich nicht wie es ausgeht. Es ist auf jedenfall krass, was man mit einem solchen Rennauto auf so einer Strecke fahren kann.

Wir wurden sogar auf dem Hochgeschwindigkeitsbereich von einem normalen Ferrari überholt. Ich habe aber aufgepasst, wo der Ferrari in die Eisen geht. Das war um einiges vor der Stelle, an der wir in die Eisen gehen mußten. Laut Fahrer ist unser Topspeed ungefähr bei 215 km/h. Das bedeutet, das der Ferrari bestimmt so an die 230-250 km/h drauf hatte, da er ganz schön an uns vorbeigezogen ist. Aber auch auf den Helm kommt vom Fahrtwind ein ganz schöner Druck auf den Helm. Ich habe ab und zu auch am Helm des Fahrers vorbei geschaut und dann immer die roten Lichter gesehen, welche Anzeigen, das der Fahrer schalten muss.

Körperlich hatte ich keine Probleme, aber die Bilder die einem Kopf vorgespielt werden, ist schon krass. Die Kurven in einem Formel-Auto mit vollem Speed zu nehmen ist schon ein tolles Erlebnis.

Als ich ausgestiegen bin, habe ich schon ein wenig vom Adrenalin gezittert und war auch geschwitzt.

Fazit:

Ein tolles Erlebnis diese Fahrt im Formel Renault Doppelsitzer.

Formel Renault: Doppelsitzer

Nick Horn ist für den Blog Nicks-Technik.de verantwortlich und interessiert sich für die Themen Lifestyle, Technik, Sport und Reisen. Motto: Der Weg ist das Ziel.

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