Test: Acronis True Image 2014

Grundsatz: Meine wichtigen Daten habe ich immer an mindestens zwei unabhängigen Orten gespeichert, oft sogar dreimal.

Zuerst einmal vorneweg. Acronis True Image ist für mich das Backup-Tool für Festplatten im privaten Bereich.

Die Software wird von Acronis durch Updates immer aktuell gehalten. Es läuft auf allen aktuellen Windows-Versionen.

Man sollte Acronis immer so aufsetzen, das automatisch Backups erstellt werden. Insbesondere von der Systemfestplatte ist dies sehr wichtig. Daten können auch auf anderem Wege gesichert werden. Ich mach das Daten mit Robocopy, welches in Skripten aufgerufen wird.

Bei meinem Test, auch im Vergleich zu Ghost und Clonezilla, macht mir die Acronis True Image 2014 den besten Eindruck.

Auch sehr wichtig für mich ist die Funktion Systembereinigung, um alle Datenspuren zu verwischen. Es gibt auch die Möglichkeit Partitionen oder sogar ganze Festplatten sicher (entgültig) zu löschen.

Mit dem Rescue Media Builder kann man CDs für das Wiederherstellen von Daten (sowohl Partitionen als auch Dateien) erstellen. Diese sollte man immer griffbereit haben und schon ganz am Anfang erzeugen. Denn dies muss rechtzeitig passieren, bevor es gebraucht wird.

Automatische Backups richtet man auf dem folgenden Weg ein. Bei der Installation von Acronis werden auch automatsch Dienste mit auf dem System installiert, welche sich dann um die Automatisierung kümmern. Man wählt auf dem Startbildschirm der Applikation den Reiter „Backup und Recovery“. Hier wählt man den Punkt Laufwerks- und Volume-Backup. In dem aufgehenden Fenster wählt man die zu sichernde Teile des Computers, weiterhin gibt man den Speicherort für die Backups an (meistens entweder eine externe USB Festplatte, Cloud-Speicher, NAS oder einen Server). Rechts unten kann man noch die Backupart, -termin  und -namen einstellen.

Wenn man dies einmal eingerichtet hat, braucht man nur ab und zu einmal das Protokoll kontrollieren, um sicher zu sein, das alles sauber läuft.

Für das Recovery habe ich mir eine ISO Datei durch den Recue Media Builder erstellt. Dieses habe ich auf einen USB Stick bezogen, welchen ich mit Easy2Boot vorbereitet habe. Auf das Easy2Boot werde ich in einem späteren Artikel noch einmal zurückkommen.

Ich hatte vor 2 Jahren auch einmal mit dem Support von Acronis Kontakt aufnehmen. Der Support war sehr fachkundig und hilfsbereit. Leider funktionierte es aber trotzdem nicht, da es Microsoft Lizenzprobleme gab.

Man sollte hier unbedingt noch das Plus Paket erwähnen. Mit diesem ist es möglich, ein Backup auch auf einer anderen Hardware wieder herzustellen. Es werden generelle Treiber mit aufgespielt, um dies zu ermöglichen.

Fazit:

Für mich ist das Produkt Acronis True Image 2014 das Standardprodukt für regelmäßige Systembackups. Kein anderes Tool lässt sich so einfach und unkompliziert wie Acronis True Image bedienen. Meine Tests haben dies wieder einmal bewiesen.

Update vom 31.03.2014 (zeitlich begrenzt – abgelaufen): Im Moment gibt es die 250GB Cloud Speicher kostenlos dazu.

Test: Acronis True Image 2014

Nick Horn ist für den Blog Nicks-Technik.de verantwortlich und interessiert sich für die Themen Lifestyle, Technik, Sport und Reisen. Motto: Der Weg ist das Ziel.

Kommentar verfassen