Test vom hide.me VPN Service

Ich durfte jetzt auch den Premium Service von hide.me testen.
Durch die Abmahnwelle von RedTube und Snowden’s Veröffentlichungen ist das Thema Datenschutz in den Medien wieder einmal aufgekocht worden.
Deshalb habe ich mir den neuen Service von hide.me angeschaut.

hide.me ist der Nachfolger von Hide.to welcher vielleicht besser bekannt ist.

Funktionsweise von hide.me:

Die Privatsphäre ist in unserer heutigen Zeit ein sehr wichtiges Gut, indem immer mehr Persönliche Dinge mit dem Argument Schutz vor dem Terror ausspioniert werden. Mit dem Service von hide.me kann man seinen Traffic im Internet verschleiern. Die Daten gehen nicht mehr dir direkt vom eigenen Router ins Internet auf den Server (zum Beispiel www.google.de), sondern die Daten werden vom PC verschlüsselt und gehen zuerst an eine Komponente von hide.me, welche die Daten auspackt und dann von dort an den entsprechenden Internet Server leitet. Dabei wird die IP Adresse des hide.me Servers benutzt, damit der Rückweg auch wieder gewährleistet ist. Dies sichert die Privatsphäre des Einzelnen vor Nachverfolgung durch die Behörden.

Rechtliches:

Ich habe die schriftliche Bestätigung der Firma, das keinerlei Daten (nur Datenvolumen in einigen Tarifen) aufgezeichnet wird. Weiterhin unterliegt die Firma der Gesetzgebung von Malaysia.

Hier die schriftliche Aussage der Firma:

Auf unseren Servern werden keine Daten aufgezeichnet und Traffic-Logs werden ebenfalls nicht angelegt. Unser System nutzt intern eine Benutzer ID, die mit deinem Benutzerkonto verknüpft ist und wenn du dich z.B. mit unserem VPN-Server verbindest, dann wird nach beendeter Session das verbrauchte Datenvolumen zu dem schon verbrauchten Volumen aufaddiert. So müssen wir keine Logs anlegen, und das insgesamt verbrauchte Datenvolumen lässt keine Rückschlüsse auf dein Nutzungsverhalten zu. Im Premium-Tarif werden diese Daten nicht gespeichert, da sie bei unlimitierten Traffic nicht benötigt werden. Unser Hauptsitz ist in Labuan / Malaysia.

Zuerst einmal zur Aktivierung:

Screenshot_hide.me_BetriebssystemeAuf der Seite hide.me VPN Community kann man viele Fragen klären. Es gibt eine Liste mit den verschiedenen unterstützten Betriebssystemen und auch die dazu passenden Anleitungen.

Es gibt aktuell 3 verschiedene Tarife (Free, Plus, Premium). Meiner Meinung nach ist der Preis für das Plus und Premium Modell gerechtfertigt. Ich finde es gut, das man das VPN mit Windows Bordmitteln aufsetzen kann, ohne zusätzliche Software. Dies hat natürlich aber seine Auswirkung auf die Sicherheit. So kann man bei CyberGhost zum Beispiel den Client so einstellen, das er schon beim Start geladen und die VPN Verbindung automatisch gestartet werden soll.

Im Einsatz:

Screenshot_hide.me_inActionDie VPN Verbindung kann recht einfach über das Netzwerk-Icon unten rechts in der Statuszeile gestartet werden. Jedoch kann man man dann nicht auf den ersten Blick erkennen, ob das VPN aktiv ist.

Man muss dann erst wieder unten über das Netzwerk-Icon schauen. Wenn ich mit dem VPN verbunden bin, kann ich beim normalen Surfen keine Geschwindigkeitsbeeinträchtigung feststellen.

Die VPN Verbindung kann man auch einfach wieder deaktivieren. Dazu geht man wieder auf das Netzwerk-Icon in der Statusleiste und klickt die VPN an, danach den Button „Trennen“ auswählen.

Einen Artikel zu den Erfahrungen von hide.me auf Android habe ich auch online gestellt.

Fazit:

Ich finde jeder sollte einen VPN Account (zum Beispiel bei hide.me) haben, für die meisten reicht zuhause wahrscheinlich der Free Account. Wer aber ständig im Internet aktiv ist (mit PC, Tablett und Smartphone) sollte sich allerdings einen Premium Zugang holen, damit die Daten von diesen Geräten auch Privat bleiben.

Test vom hide.me VPN Service

Nick Horn ist für den Blog Nicks-Technik.de verantwortlich und interessiert sich für die Themen Lifestyle, Technik, Sport und Reisen. Motto: Der Weg ist das Ziel.

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