Test von CyberGhost

Ich darf freundlicherweise die Software mit dem Dienst der Firma CyberGhost testen.

In den Zeiten nach Wikileaks und NSA Snowden achten immer mehr Bürger auf die Sicherheit und Privatsphäre. Das Provider für Abhörmaßnahmen Möglichkeiten und Equipment vorhalten müssen ist in Eingeweihten Kreisen schon lange bekannt. Jetzt ist es nur einmal an die große Öffentlichkeit gekommen. Auch das Ausmaß der Überwachung ist für viele ein Schock. Deshalb stelle ich hier das Produkt von Cyberghost vor, welches die Privatsphäre durch verschiedene Funktionen schützt.

Test des Windows Client:

Beim ersten Installationsversuch bekam ich eine Fehlermeldung. Die Fehlermeldung deutete auf ein Microsoft NET Problem hin. Also habe ich NET 3.5 installiert. Danach hat die Installation problemlos funktioniert.

Nach der erfolgreichen Installation konnte man sofort das Produkt nutzen. Ich habe meinen Key eingetragen und dadurch zusätzlich einen Usernamen und Passwort bekommen.

Die Oberfläche zum Starten der Sicherheit (über einen VPN Tunnel) ist sehr aufgeräumt. Am Anfang etwas verwirrend weil so wenig Optionen da sind 🙂 Es gibt einen Ein/Aus Knopf in der Mitte unten. Als ich den Knopf betätigte habe ich sofort eine Verbindung zu einem Server in Deutschland bekommen.

Ich habe die Einstellungen im Windows Client so abgeändert, das er die VPN Verbindung immer in Rumänien aufbaut.

Android Konfiguration:

Ich habe gerade auch noch die Cyberghost VPN Einstellung auf dem Android Smartphone vorgenommen. In dem Fall ist es keine App (ich habe zuerst einmal im Play Store geschaut), sondern man muss das VPN über die Systemeinstellungen vornehmen. Eine Anleitung mit den vorzunehmenden Einstellungen und Werten bekommt man, wenn man sich mit auf der CyberGhostVPN Seite anmeldet. Dann auf der linken Seite den untersten Punkt Smartphones auswählt. Hier dann das Gerät/Betriebssystem/Land auswählen. Dann stehen darunter die einzustellenden Werte. Über den Punkt Manuelle Geräte-Konfiguration bekommt man auch eine kurze Anweisung zur Vorgehensweise.

Wichtige Informationen:

Ich habe von CyberGhost die schriftliche Bestätigung. Es werden keinerlei Verbindungsdaten oder gar Inhalte auf welche Art auch immer aufgezeichnet, abgespeichert oder an Dritte weitergegeben. Anfragen diesbezüglich werden bei CyberGhost stets gleich ablehnend beschieden, weil es keinerlei Daten gibt, die herausgegeben werden können. Auch wenn die Server-Standorte in Deutschland sind, reflektiert die Lokation nicht die ausschlaggebende Gesetzgebung, denen das Unternehmen unterworfen ist. Die heranzuziehende Gesetzgebung ist Rumänien. Natürlich können die Server in Deutschland beschlagnahmt werden, da aber keine Daten vorhanden sind, verläuft ein solcher Schlag ins Leere.

Zum Load-Balancing auf die verschiedenen Server werden verschiedene Werte herangezogen: Diese Faktoren sind zum Beispiel die Anzahl der User auf dem Server, genutzte Bandbreite, Load, Antwortzeiten etc.

Ich werde das Produkt CyberGhost VPN jetzt langfristig testen und die Ergebnisse entsprechend dokumentieren.

Vorläufiges Test-Fazit von CyberGhost VPN:

Das Produkt CyberGhost VPN scheint mir für Windows ausgereift zu sein. Keine spürbare Verzögerung des Surfens. Bei den Einstellungen für Android und Linux/Ubuntu könnte man vielleicht noch etwas vereinfachen. Ich werde darüber berichten.

Test von CyberGhost

Nick Horn ist für den Blog Nicks-Technik.de verantwortlich und interessiert sich für die Themen Lifestyle, Technik, Sport und Reisen. Motto: Der Weg ist das Ziel.

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